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Qualitätszirkel

Eines der wichtigsten Instrumente im Rahmen der Qualitätssicherung im TraumaNetzwerk DGU® sind die Qualitätszirkel der einzelnen regionalen Traumanetzwerke. Im Weißbuch Schwerverletztenversorgung ist die Durchführung von zwei Qualitätszirkeln pro Jahr verankert.

Neben den Verantwortlichen der Traumazentren sind Vertreter der präklinischen Versorgung, wie beispielsweise die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst oder Vertreter der Rettungsleitstellen Teilnehmer der Qualitätszirkel. Gemäß dem Weißbuch Schwerverletztenversorgung sollten ebenfalls Leiter von Rehabilitationseinrichtungen und niedergelassene Ärzte in die Qualitätszirkel eingebunden werden. Fakultativ können auch Vertreter aus anderen Fachdisziplinen, welche an der Traumaversorgung beteiligt sind und andere externe Gäste an den Treffen teilnehmen.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehört die Arbeit an der Verbesserung der Schwerverletztenversorgung durch Kommunikation und Behebung von Schnittstellenproblemen. Dies kann in der offenen Diskussion oder anhand von Einzelfallanalysen erfolgen. Ein weiteres wichtiges Werkzeug ist die Analyse der Daten aus dem TraumaRegister DGU®. Nach vorheriger Einwilligung aller Beteiligten ist beispielsweise eine vergleichende Darstellung der Kliniken eines Traumanetzwerks und somit ein interklinischer Vergleich möglich.